Von Johannes Baumgart
Die Österreichische Metropole an der Donau ist angesagter denn je. Kaiserliche Tradition trifft auf moderne Lebensart, Wiener Gelassenheit auf internationalen Flair. Wien, das sind weltberühmte Sehenswürdigkeiten und versteckte Gassen. Wir nehmen dich mit auf eine Tour durch Wien, geben dir Reisetipps und zeigen dir unsere Top 10 Highlights aus Wien.
TOP 1: Wien von oben - das Prater Riesenrad
TOP 2: Zu Besuch bei Sisi - das Schloss Schönbrunn
TOP 3: Im Bauch von Wien - der Naschmarkt
TOP 4: Eine Reise ins Mittelalter - Die Wiener Hofburg
TOP 5: Schlemmen in Wien – Tafelspitz und Schnitzel
TOP 6: Shopping in der Innenstadt
TOP 7: Das Wiener Wahrzeichen - Der Stephansdom
TOP 8: Verlängerter, großer Brauner & Co – Die Wiener Kaffeehäuser
TOP 9: Chillen im MQ – Das Wiener Museumsquartier
Der Prater gehört zu Wien wie die Sachertorte und das Schnitzel. Der ganzjährige Rummel lässt nicht nur der Herz der Kleinen höher schlagen. Geisterbahn,Kettenkarussell, Achterbahn oder andere
spektakuläre Fahrgeschäfte warten auf die Besucher und in den vielen kleinen Biergärten kann man zwischen den einzelnen Attraktionen herrliche entspannen. Ein Muss für jeden Wien Besucher ist die
Fahrt mit dem historischen Prater Riesenrad. Einst 1897 eröffnet bietet sich aus den roten Gondeln des Riesenrads, die an der höchsten Stelle 64 Meter über der Erde schweben, einen
atemberaubenden Blick über die Österreichische Hauptstadt.
Tipp: Die Tickets (12 Euro für einen Erwachsenen) am besten schon von zu Hause online buchen, so erspart man sich die Wartezeit vor Ort.
Rund sechs Kilometer westlich den quirligen Stadtzentrums von Wien liegt das Schloss Schönbrunn. Im 18. Jahrhundert erbaut zählt das kaiserliche Schloss zu den Schönsten in Europa. Bescheidene
1441 Zimmer, über acht Millionen Besucher pro Jahr und eine angrenzende Parkanlage, die so groß wie 200 Fußballfelder ist. Schönbrunn ist ein Schloss der Superlative. Der Großteil des Schlosses
ist ein Museum. Als Besucher hat man sogar die Möglichkeit, die Privatgemächer von Kaiser Franz Joseph und seiner Ehefrau Elisabeth, im Volksmund nur als Sisi bekannt, zu besuchen oder durch den
riesige Parkanlage, die das Schloss umgibt, spazieren zu gehen.
Tipp: Tickets bequem schon von zu Hause aus buchen, so erspart man sich die Wartezeit an den Kassen.
130 Stände, dutzende Restaurants und unendlich viele Gerüche. Der Wiener Naschmarkt ist das Mekka für alle Foodies und Genießer. Regionale Spezialitäten, Leckereien aus Osteuropa und dem Balkan
und Gewürze aus aller Welt sind ein Genuss für alle Sinne. Der Wiener Naschmarkt, dessen Anfänge im 18. Jahrhundert liegen und der sich über die Zeit immer weiter entwickelt hat, ist der perfekte
Ort, um sich bei einem leckeren Snack zu stärken oder um einfach zu bummeln und das bunte Treiben zu genießen.
Tipp: Sonntags bleibt der Naschmarkt geschlossen. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.
Einst Sitz der Habsburger in Wien, heute Heimat des Österreichischen Bundespräsidenten. Die Wiener Hofburg ist Anziehungspunkt für Millionen von Touristen jedes Jahr. Der Gebäudekomplex, dessen
erste Bestandteile auf das Jahr 1279 zurück gehen und seither stetig erweitert und ausgebaut wurde, beherbergt neben den Kaiserappartements und dem Sisi Museum auch die Spanische Hofreitschule.
Einst die Kaiserliche Reitschule können heute auch Besucher den Vorführungen und den Trainings der Lipizzaner besuchen.
Tipp: Direkt neben der Hofburg befindet sich der Volksgarten, ein optimaler Platz um die Natur zu genießen und zu entspannen.
Der Österreicher, speziell der Wiener, ist ein Genießer. Als Besucher sollte man dieser Tradition folgen und die typischen Wiener Spezialitäten unbedingt probieren. Im Gasthaus Plachutta in der
Wollzeile gibt es den wohl berühmtesten Tafelspitz der Welt. Die Fotos an der Wand geben einen Eindruck, welche Prominente bereits das gekochte Rindfleisch probiert haben. Von Vladimir Putin über
Hilary Swank bis hin zu Siegfried und Roy – alle waren sie schon im Plachutta. Neben Tafelspitz ist das Wiener Schnitzel das kulinarische Aushängeschild der Stadt. Das Berühmteste (und vielleicht
auch Beste) gibt’s seit Jahrzehnten bei Figlmüller. Ein absoluter Hochgenuss und absolutes Muss für jeden Wien Besucher.
Tipp: Unbedingt vorher einen Tisch reservieren, sonst hat man mitunter das Nachsehen.
Mehr als 1,8 Millionen Menschen leben in Österreichs Hauptstadt. Kein Wunder also dass die Metropole Wien auch das Herz von Shopping Freunden hoch schlagen lässt. Direkt am Stephansdom beginnt
mit der Kärntner Straße eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Österreichs. Neben den üblichen internationalen Ketten findet man hier auch typisch österreichische Läden und der ein oder andere
Souvenir Shop darf natürlich auch nicht fehlen.
Tipp: Trotz Weltstadt und Internationalität: Wie bei uns in Deutschland sind die meisten Geschäfte auch Sonntag geschlossen.
Der Stephansdom ist nicht nur das Wahrzeichen Wiens sondern ist auch eine der schönsten gotischen Bauwerke Österreichs. Der Steffl, wie er im Volksmund liebevoll genannt wird, wurde ursprünglich
im 14. Jahrhundert erbaut und erhebt sich an seiner höchsten Stelle 136 Meter über den darunter liegenden Stephansplatz. Der Nordturm ist per Aufzug zu erreichen. Oben angekommen kann man nicht
nur die Pummerin, die größte Glocke Österreichs, bestaunen sondern hat auch eine hervorragende Aussicht über Wien. Auch unter der Erde ist der Stephansdom ein Besuch wert. Bei der schaurig
gruseligen Katakombenführung taucht man ab in das düstere Mittelalter und sieht neben den unterirdischen Gängen auch jede Menge Knochen und Skelette aus längst vergangenen Jahrhunderten.
Tipp: Mit dem All Inklusive Ticket für 17,90 Euro erhält man Zutritt zum Nordturm und zu den Katakomben.
Denkt man an Wien, dann kommen einem als erstes die Wiener Kaffeehäuser in den Sinn. Nirgendwo anders auf der Welt wird die Kaffeekultur so zelebriert wie in Wien. Alleine die Karte mit den verschiedenen Kaffeespezialitäten ist für Nicht-Wiener nur schwer verständlich. Einen normalen Kaffee bestellt hier niemand. Kleiner Schwarzer (Mokka), Franziskaner (Mokka mit Milch), Kapuziner (Mokka mit Sahne) oder Fiaker (Mokka mit Schuss) heißen die Kaffespezialitäten. Über 1000 Cafés gibt es heute noch in Wien und viele davon haben ihren Charme aus längst vergangenen Tagen noch nicht verloren. Die Inneneinrichtung der Kaffeehäuser ist oft prunkvoll und alt-ehrwürdig, die Angestellten gepflegt und stilvoll. Das wohl bekannteste Kaffeehaus Wiens ist das Café Sacher, nicht zuletzt bekannt durch die weltberühmte Sacher-Torte.
Tipp: Für einen Besuch im Kaffeehaus sollte man sich Zeit nehmen. Die Einheimischen verbringen oft stundenlang in den Kaffeehäusern, arbeiten dort oder lesen einfach die Zeitung. Also bloß keine Hektik aufkommen lassen.
Das Museumsquartier ist das kulturelle Zentrum der Stadt Wien. Neun Museen und Kultureinrichtungen tummeln sich hier auf engstem Raum. Ein Hingucker ist das MUMOK, das Museum moderner Kunst. Das kubische Gebäude ist mit schwarzem Lavastein ummantelt und sticht optisch deutlich hervor. Der zentrale Platz des Museumsquartiers hat sich längst zum urbanen Erholungsgebiet gemausert und die kunterbunten Lounge – Möbel ziehen gerade im Sommer Einheimische und Besucher an. Ein optimaler Ort zum ausruhen und relaxen.
Tipp: Gerade an heißen Tagen sollte man viel Trinken. In Wien gibt es an jeder Ecke öffentliche Brunnen, an denen man einfach seine Trinkflasche befüllen kann.
Aus dem italienischen abgeleitet bedeutet der Name Belvedere soviel wie schöne Aussicht. Und das Schloss, dessen Bauarbeiten im Jahre 1716 abgeschlossen wurden, macht seinem Namen alle Ehre. Einst für den Prinz Eugen von Savoyen erbaut ist das Schloss Belvedere heute eines der bedeutendsten Kunstmuseen Österreichs. Die Werke von Künstler wie Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka sind hier ausgestellt. Besonders die schöne Parkanlage lädt zum Spazieren und entspannen ein, und das mit der traumhaften Kulisse des Schlosses im Hintergrund. Tipp: Mit der Bahn zur Haltestelle Rennweg, von dort aus ist das Schloss Belvedere bequem zu Fuß zu erreichen.
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